Was ist Buße
Aus Bibellexikon
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Teil 1
Lukas 13:2-3
Und er (Jesus) antwortete und sprach zu ihnen: Meinet ihr, daß diese Galiläer vor allen Galiläern Sünder waren, weil sie solches erlitten haben? Nein, sage ich euch, sondern wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle ebenso umkommen.
Liebe Geschwister und Freunde, Friede sei mit Euch! Letztens fragte mich ein lieber Bruder: "Wie ist es mit dem bekennen der Sünden?" Ich habe schon vielmals solche Fragen bekommen. Was ist Buße? Sollen wir unsere Sünden vor einen oder zwei Menschen bekennen? Sollen es Älteste sein? Müssen wir unsere Sünden überhaupt vor Menschen bekennen? Und viele andere Fragen zu diesem Thema. Ich möchte mit Gottes Hilfe und so unser Herr Gnade und Weisheit schenkt Euch allen eine Antwort geben in den nächsten "Worten zum Tag".
Die Kirchen, Gemeinden und Versammlungen gebrauchen heute zwar noch das Wort Buße z.B. wenn in vielen Gemeinden über Apostelgeschichte 2:38 gesprochen wird, aber sie verdeutlichen den Menschen nicht richtig was Buße ist. Bei den einen wird die Hauptbetonung dieses Verses in der Taufe gesehen und bei anderen in der Geistestaufe. Sowohl Taufe wie auch die Erfüllung mit dem Heiligen Geist sind ohne Zweifel notwendige Dinge, aber wir sollen in erster Linie das Evangelium verkündigen damit die Menschen Buße tun! Die Grundlage unseres Lebens mit dem Herrn ist Buße und Glaube. Wo keine echte wahre Buße getan wird ist Taufe und "Geistestaufe" von vornherein nutzlos. Wo nicht wahrhaft an Gottes ganze Wort geglaubt wird, ist Taufe und "Geistestaufe" weiter nichts als eine Tradition die Dich in die Hölle fahren lässt!
Seit dem Tag, als Adam und Eva das Gesetz Gottes brachen, hat Gott den Menschen nur einen einzigen Weg gegeben, mit ihm wieder in Ordnung zu kommen. Dieser Weg heißt Buße. Ohne Buße war und ist es unmöglich mit Gott in eine Verbindung zu treten. Ohne Buße waren und sind die Menschen verloren, ohne jede Hoffnung, dem Untergang geweiht. In der Zeit vor Mose und auch unter dem Gesetz, wurden die Heiden, die wenig oder nichts von Gott wussten, immer und immer wieder von den Propheten aufgefordert, Buße zu tun. Da war z.B. die große Stadt Ninive mit 120000 Menschen, die nachdem sie das Strafgericht Gottes gehört hatten, mit solch einem Ernst Buße tat, dass Jesus dieses Beispiel anführte um den Juden ihre Trotzigkeit und Halsstarrigkeit vor Augen zu stellen. Obwohl die Juden den Willen Gottes im Gegensatz zu Ninive kannten, da sie das Gesetz und die Propheten hatten, waren sie nicht willig Buße zu tun. Wegen der Unwissenheit in göttlichen Dingen sah Gott über die Fehler der Leute zu Ninive hinweg, als sie ernstlich Buße taten im übrigen zusammen mit dem Vieh und den Tieren.
Die Bibel sagt uns auch für unsere heutige Zeit in Apostelgeschichte 17:30 nun aber gebeut er allen Menschen an allen Enden, Buße zu tun.
Ohne Ausnahme fordert hier Gott alle Menschen auf, Buße zu tun. Buße wurde schon von Johannes dem Täufer als Grundbedingung zur Erlangung des Heils, des Reiches Gottes gepredigt. Johannes predigte in der Wüste und am See bzw. Fluß und sprach:
Matthäus 3:2
Tut Buße, das Himmelreich ist nahe herbeigekommen".
Auch Jesus forderte die Menschen zur Buße auf:
Markus 1:15
Die Zeit ist erfüllet, und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium.
Auch Petrus als Vertreter für die Apostel sagte in Apostelgeschichte 3:19 So tut nun Buße und bekehret euch, daß eure Sünden vertilgt werden".
Paulus als Vertreter für die Apostel die nicht zu den Zwölfen gehörten predigte dasselbe indem er in Apostelgeschichte 17:30 sagt: Und zwar hat Gott die Zeit der Unwissenheit übersehen; nun aber gebeut er allen Menschen an allen Enden, Buße zu tun" .
Der Text den wir in der Hauptsache heute betrachten wollen lautet: „Wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle ebenso umkommen." Diese Schriftstellen beweisen unzweifelhaft, dass alle diejenigen Buße tun müssen, die in Sünden leben! Der Text zeigt uns weiter, dass alle, die dieses Gebot missachten, umkommen werden. Ich möchte jetzt nicht in dieser Predigt beweisen, dass alle Menschen Sünder sind, ich setze voraus, dass Du das akzeptierst, weil Gottes Geist an den Menschen arbeitet die diese Seiten lesen werden! Damit trifft dieses Gebot, das Jesus uns gegeben hat, Buße zu tun auch für Dich zu! Gott möge einen jeden Leser und Hörer schenken, das ihm dieses berührt. Wenn es Dich aber berührt, so wird für Dich die Frage wichtig werden: „Was versteht man unter Buße? Was bedeutet eigentlich genau dieses Wort? Was muss ich tun, um alle Bedingungen, die damit verbunden sind, zu erfüllen?"
Ihr Lieben, Buße ist der einzige Weg, zur Befreiung aus der Macht der Sünde. Ohne wahre echte Buße ist es Dir vollkommen unmöglich, an Jesus, als deinen Retter und Erlöser zu glauben.
Die Bibel sagt: "Tut Buße und glaubt an das Evangelium" (Markus 1:15). In Matthäus 21:32 lesen wir deutlich die Aussage Jesus, die sich auf die Botschaft und das Leben Johannes des Täufers bezieht: "Und ob ihr’s wohl sahet, tatet ihr dennoch nicht Buße, daß ihr ihm darnach auch geglaubt hättet."
Buße muss eine echte Sinnesänderung beinhalten
Dass wahre Buße mit einer echten Sinnesänderung einhergehen muss, möchte ich nicht besonders behandeln, sondern setze ich voraus, da ja das Wort der Urtexte "Buße" an sich schon Sinnesänderung beinhaltet. Es ist schon vom Wortstamm her unumgänglich notwendig, ja die Aussage der Urtextworte, dass ein Mensch seinen Sinn ändern muss, wenn er zum Herrn kommen will. Niemand ist auf dem Weg zur wahren, echten Buße, der nicht den festen Entschluss gefasst hat, mit all seinen Sünden zum Herrn zu kommen um ein ganz neues Leben zu beginnen. Aber echte Buße ist nicht nur eine bloße formale Sinnesänderung. Buße ist nicht nur der mehr oder weniger starke Wunsch nicht verloren zu gehen und deshalb eben sein Leben ändern zu müssen. Leute die so denken, sind in ihren Entschlüssen oft, ja zu oft, sehr wankelmütig. Sie halten nicht solange an einem Vorhaben fest, bis dasselbe auch wirklich zur Vollendung kommt. Wir sehen dass selbst in der Bibel, bei vielen Menschen die zu Jesus kommen weil sie gerettet werden wollen, aber nie zur Rettung kommen, weil sie an irgend einem Punkt einfach nicht weiter gehen wollen. Dies ist einfach eine Realität die wir sehen müssen!
Buße geht einher mit göttlicher Traurigkeit
Oft wird das Weinen und Vergießen von Tränen als Beweis der Buße angesehen. Wir wollen festhalten, dass es für Menschen auch für Prediger unmöglich ist, Dich wahrhaft davon zu überzeugen, dass Du ein elender Sünder bist! Dies zu tun, ist das Werk des Heiligen Geistes, den Jesus auf die Erde senden wollte, um die Menschen von ihrer Sünde zu überzeugen.
In dieser Predigt ist es nicht mein Auftrag über "Geistestaufe" zu reden! Ich glaube an eine Erfüllung mit dem heiligen Geist von ganzem Herzen. Ohne den Heiligen Geist, der ja Gott ist, würden wir nicht einmal in die Nachfolge von JESUS gerufen werden können geschweige denn wahrhaft glauben können. Gottes Geist ruft Dich, ER ruft Dich auf ganz unterschiedliche Weise. Gottes Geist macht es Dir möglich an JESUS als Deinen Erlöser zu glauben. Das aber wiederum lässt Dich erkennen, dass auch Du etwas tun mußt, ja unbedingt tun musst - Buße tun! Über dieses Thema lasst uns heute nachdenken, nein nicht nur nachdenken sondern Gottes Rat einholen. Hier, in dieser Lektion, geht es um Buße und Sündererkenntniss. AMEN!
Gottes Geist, sobald er an Deinem Herzen arbeitet, bewirkt eine göttliche Traurigkeit, das finden wir im Wort geschrieben: "Denn göttliche Traurigkeit wirkt zur Seligkeit eine Reue, die niemand gereut..." (2.Korinther 7:10). Oftmals ist damit weinen und wehklagen verbunden und dass ist ganz natürlich für einen Menschen, der sich selbst so sieht, wie Gott ihn sieht, als einen elenden Sünder der verloren ist.
Hunderte ja tausende von Menschen habe ich schon am Altar weinen gesehen. Oft waren es immer die selben Leute. Denkst Du aber, dass damit wahre Buße getan ist, dass der Mensch Tränen über seine Sünde vergießt, so befindest Du dich in einem sehr großen und gefährlichen Irrtum. Oft hat das Weinen einen anderen Grund und ist nicht durch wahrhafte göttliche Traurigkeit gewirkt. Ich kenne Menschen die zu jeder Evangelisation weinen vorkommen, immer wieder mit den selben Sünden und immer wieder mit sich beten lassen. Diese Menschen sind oftmals nur egoistisch und geltungssüchtig. Sie weinen über die Sünden und tun doch keine echte Buße. Sie vergeuden die Zeit der Prediger und nehmen das Opfer von JESUS nicht wirklich an. Es sind Weichlinge die nicht den Mut haben eine echte Entscheidung zu fällen die Sünde zu lassen und den Willen unseres Herrn JESUS zu tun.
Von Esau wird uns in der Bibel berichtet das er ein ungläubiger Mensch war. Er verschleuderte sein Erstgeburtsrecht, und Paulus sagt von ihm: „Wisset aber, daß er hernach, da er den Segen ererben wollte, verworfen ward; denn er fand keinen Raum zur Buße, wiewohl er sie mit Tränen suchte" (Hebräer 12:17). Du musst erkennen, dass es möglich ist, dass ein Mensch bittere Tränen vergießt und dennoch nicht echte, wahre Buße tut. Wenn Du ein Pastor oder ein Ältester bist, ist es besonders wichtig dies zu erkennen! Das Weinen, an und für sich, ist keine Buße und ebenso kein Beweis, dass jemand Buße getan hat.
In 2.Korinther 7:10 lesen wir: "Denn die göttliche Traurigkeit wirkt zur Seligkeit eine Reue, die niemand gereut; die Traurigkeit aber der Welt wirkt den Tod."
Sogar eine göttliche Traurigkeit meine lieben Geschwister bedeutet nicht automatisch Buße, sondern sie ist nur das Mittel und der Weg, der zu einer wahren Buße führt. Nur derjenige der die göttliche Traurigkeit an seinem Herzen zur vollen Auswirkung kommen lässt, wird wahrhaft Buße tun. Nur der der die göttliche Traurigkeit an sich wirken lässt, sie so arbeiten lässt, wie Gott es will wird zur Seligmachenden alles verändernden Buße kommen. Die göttliche Traurigkeit allein wird eine wahre Buße wirken.
Die Furcht vor dem Tod ins nicht dazu geeignet Buße zu bewirken. Die Angst vor der Hölle ist ebenfalls nicht dazu geeignet Buße zu bewirken. Beides kann aber zur göttlichen Traurigkeit führen. Und diese wiederum zur echten Buße. Leider muss man erkennen, dass die meisten von denen, die angesichts des Todes Buße tun, dann aber wieder gesund werden, ihrem Versprechen nicht treu bleiben. Die meisten gehen wieder in die Welt und die Sünde zurück, sobald sie das Krankenbett verlassen. Somit ist klar bewiesen, dass sie nicht von einer göttlichen Traurigkeit, sondern, von der Furcht vor dem Tod ergriffen waren. Echte Buße und die göttliche, echte Traurigkeit werden nicht aus der Furcht entstehen, sondern werden vom Heiligen Geist gewirkt. Gottes Güte und Gottes Einwirken auf den Menschen ist es, der den Menschen erst zu einer göttlichen Traurigkeit bringt, die eine Reue über die Sünde bewirkt die zur Seligkeit führt. Gottes Güte ist es die Dich zur Buße führen möchte!.
Was ist Buße?
Wenn Du nun erkannt hast, dass Buße etwas mehr meint, als eine bloße Sinnesänderung oder äußerliche Gebärden, so wirst Du mit größerem Eifer und Nachdruck die Frage stellen: „Was ist denn nun Buße?" Ist Deine Seele durch Gottes wunderbares Einwirken erwacht und erkennt sie, dass die ganze Seligkeit davon abhängt, ob Du wahre, echte Buße getan hast oder nicht, so wirst Du dich nicht mit einer Ungewissheit über diese so wichtige Frage zufrieden geben. Dann wirst Du dich fragen, ob Du auch wirkliche Buße getan hast.
Wer Jesus am Kreuze im Glauben erblickt, wird heil zu derselbigen Stund. Drum blick nur auf ihn, den der Vater geschickt, der einst auch für dich ward verwund’t. O hat nicht dein Jesus getragen die Schuld, gebüßet am Kreuz auch für dich? O floß nicht sein Blut voll erbarmender Huld zur Rettung für dich und für mich? Dein Weinen und deine Gebete sind’s nicht, wodurch du mit Gott wirst versöhnt; das Blut deines Heiland’s befreit vom Gericht. Er ist’s der mit Gnade dich krönt. O zweifle nicht länger, o glaub’ es gewiß, du hast nun sonst nichts mehr zu tun; dein Jesus, er trat auch für dich in den Riß, in ihm kannst du seliglich ruh’n. So nimm denn mit Freuden, was Jesus dir beut’. Er gibt dir das ewige Heil; o glaub es gewiß, o ergreif es noch heut’, so bleibt es dein ewiges Teil.
Lasst uns hier beim nächsten mal weiter machen!
in Liebe Br. Thomas Gebhardt / Friede mit Euch
Teil 2
Sage es so einfach, dass ich es fassen kann (eine wahre Begebenheit die aufgeschrieben wurde)
Am sechzehnten Tag nach der Gettysburger Schlacht, trat ich in den Raum eines jungen verwundeten Oberst, der augenscheinlich dem Tod nahe war. Bei meinem Eintritt erwachte er aus seiner Betäubung. Winkte mich an seine Bettseite heran und warf seine kraftlosen Arme um meinen Hals. "Oh mein Vater, wie froh bin ich, dich zu sehen! Ich hatte Angst, du würdest erst kommen, wenn es schon zu spät wäre. Ich bin zu schwach, um viel zu sprechen, obwohl ich dir manches zu sagen hätte. Bitte sprich du jetzt. Erzähle mir von der geliebten Mutter und Schwester."
Von den Anwesenden im Hause wurde mir mitgeteilt, dass keine Hoffnung auf Besserung vorhanden wäre. Aber da ich die peinliche Ungewissheit nicht länger ertragen konnte, fragte ich den Arzt: "Herr Doktor, wie lange denken Sie, kann er noch leben?" – „Nicht länger als vier Tage. Er könnte jede Stunde sterben."
"Haben Sie oder jemand anders ihm seinen wahren Zustand gesagt?" – "Nein, wir ließen diese schwere Pflicht für Sie, da wir Sie schon seit etlichen Tagen erwarteten." Diese Todesnachricht lastete schwer auf meinem Herzen, und als ich den Raum betrat, hefteten sich die Augen meines Sohnes auf mich.
"Komm, setze dich neben mich, Vater. Hast du mit dem Arzt gesprochen?" – "Ja." –"Was hat er dir gesagt? Denkt er, dass ich mich erholen werde?"
Für einen Moment folgte eine peinliche Stille. "Fürchte dich nicht, mir alles zu sagen, was er gesagt hat." – "Er hat gesagt, du musst sterben." – „Wie lange denkt er, kann ich noch leben?" – "Nicht länger als vier Tage, und du könntest jede Stunde sterben."
Mit großer Erregung rief er: "Vater, ist das wahr? Dann muss ich sterben! Ich kann nicht; ich darf nicht sterben! Ach, ich bin nicht bereit jetzt zu sterben. Sage mir, wie ich bereit werden kann. Mache es so einfach, dass ich es erfassen kann. Wenn du kannst, erzähle mir ein ein paar Worten, dass ich es klar verstehen kann. Ich weiß, du kannst es, Vater, denn ich hörte, wie du es anderen erklärtest."
Es war keine Zeit für Tränen. Ich betete um Licht, um die Seele zu Christus zu führen – und es wurde mir gegeben. „Mein Sohn, ich sehe, dass du Angst vor dem Sterben hast." – "Ja, ich habe Angst." – "Ich vermute, du fühlst dich schuldig." - "Ja, das ist es. Ich bin ein gottloser junger Mann gewesen. Du weißt ja, wie es in der Armee zugeht." "Du möchtest Vergebung erlangen, nicht wahr?" "O ja ich möchte Vergebung! Das ist es, was ich möchte. Kann ich, Vater?" – "Natürlich!" - "Kann ich es wissen, ehe ich sterbe?" – "Ja, natürlich!" – "Dann, Vater, mache es so deutlich, dass ich es erfassen kann!"
Alsbald erinnerte ich mich an ein Ereignis, das während seiner Schultage, geschah. Ich hatte schon einige Jahre nicht mehr daran gedacht. Jetzt fiel es mir ein, und es war gerade das Rechte, um die erregte Seele des jungen Mannes zu Jesus zu führen. „Erinnerst du dich noch, als du während deiner Schulzeit eines Tages nach Hause kamst und ich dich mit Recht tadelte, wie du da sehr zornig wurdest und mir mit harten Worten antwortetest?" "Ja, Vater, ich habe vor ein paar Tagen daran gedacht, als ich von deinem Kommen hörte. Ich empfand so schlecht darüber, dass ich dich sehen wollte, um dich nochmals um Vergebung zu bitten." "Weißt du noch, wie du dann zu mir kamst, als sich dein heftiger Zorn gelegt hatte, und wie du deine Arme um meinen Hals legtest und zu mir sagtest: "Mein lieber Vater, es tut mir leid, dass ich dich so beschimpft habe. Es war nicht dein lieber Sohn, der das tat; ich war sehr zornig. Kannst du mir nicht vergeben?" "Ja, ich erinnere mich noch sehr deutlich." – "Denkst du auch noch daran, was ich zu dir sagte, als du an meinem Halse weintest?" "Noch sehr gut. Du sagtest – ich vergebe dir von ganzem Herzen – und küsstest mich. Ich werde die Worte nie vergessen." – „Hast du mir auch geglaubt?" – "Natürlich! Ich zweifelte nie an deinem Wort." "Warst du dann wieder glücklich?" – "Ja, vollkommen, und seit der Zeit liebte ich dich mehr denn je zuvor. Ich werde nie vergessen, wie mir leichter wurde, als du mich so liebevoll anblicktest und sagtest: Ich vergebe dir von ganzem Herzen." "Sieh, das ist genau der Weg, zum Heiland zu kommen. Sage ihm: ,Es gereut mich’, genau so wie du zu mir sagtest. Und er wird dir zehntausendmal schneller vergeben, wie es die Liebe eines Vaters kann. Er hat verheißen, es zu tun. Dann musst du seinem Wort glauben, genau wie du mir glaubtest."
"Aber Vater, ist das der Weg, wie man ein Kind Gottes wird?" – "Ich weiß von keinem anderen." – "Ach, Vater, ich kann es erfassen. Ich bin so froh, dass du gekommen bist, mir dieses zu sagen." Er drehte seinen Kopf zur anderen Seite. Ich setzte mich auf einen Stuhl und ließ meinen Tränen freien Lauf, denn ich konnte meine innere Bewegung nicht länger unterdrücken.
Ich hatte meine Arbeit getan und übergab nun die Sache dem Herrn. Auch Gott hat gewisslich das Seine getan. Das zerknirschte Herz bekannte die Schuld, hörte das, wonach es sich sehnte: – Ich vergebe dir –, und glaubte es. Bald darauf fühlte ich seine Hand auf meinem Kopf und hörte das Wort ,Vater‘ in solch einem zärtlichen, fröhlichen Ton, dass ich wusste, die Änderung war eingetreten.
"Vater, mein teurer Vater, ich möchte nicht, dass du weinst; du brauchst es nicht mehr. Ich bin vollkommen glücklich, der Herr Jesus hat mir vergeben. Ich weiß, er hat es gesagt und ich halte mich an sein Wort, so wie ich deinem Wort glaubte." Der Arzt trat ins Zimmer und betrachtete sein fröhliches Gesicht. Dann fühlte er seinen Puls, den er mit Bangen verfolgt hatte und sagte: „Aber, Herr Oberst, Sie sehen besser aus!" – „Es geht mir besser, Herr Doktor, ich werde gesund werden. Mein Vater hat mir gesagt, wie ich ein Christ werden kann, jetzt bin ich sein Kind und Gott hat mir vergeben, er hat mich erlöst. Ich glaube, ich werde mich erholen, da Gott mein Gebet erhört hat. Herr Doktor, ich möchte, dass auch Sie ein Christ werden. Mein Vater kann Ihnen sagen, wie man es werden kann."
Der Oberst wurde tatsächlich wieder gesund und lebte für den Herrn. Durch dieses Erlebnis, als mein geliebter Sohn mit seiner Schuld und Angst und mit dem Tod kämpfte und zu Christus geleitet wurde und Vergebung seiner Sünden empfing, wurde ich ein besserer Mann und ein besserer Evangelist.
Ich beschloss dann, nie die Ermahnung die er mir in seiner Not gab, zu vergessen: "Sage es so einfach, dass ich es erfassen kann." (Soweit die Begebenheit.)
Meine Lieben teuren Geschwister, Buße tun ist die Grundvoraussetzung um vor dem Herrn bestehen zu können. Aber was ist wahre Buße? Wir wollen heute einen weiteren Einblick bekommen was Buße ist. Jesus liebte es, an ganz praktischen Beispielen aus dem Leben, den Menschen die göttlichen Wahrheiten zu zeigen. Auch ich liebe das und deshalb lasst uns jetzt an den obigen Verwundeten denken.
Im Angesicht des Todes stellt er fest: Ich bin nicht bereit zum Sterben! Er konnte dieses Wissen nicht erklären, hatte auch keine Kraft und Zeit dazu. Aber als der Tod nach ihm griff wusste er ganz gewiss: "Ich bin nicht bereit". Vor ein paar Tagen hätte er vielleicht noch darüber gelacht, hätte ihm jemand gefragt, bist du bereit zum sterben. Vielleicht hätte er seine Scherze darüber gemacht, gesagt, ich bin immer bereit oder was soll schon so schlimm am Tod sein. Da ist ja sowieso alles aus.
Viele Menschen denken so! Aber die Bibel lehr uns eindringlich: "Lehre uns bedenken das wir sterben müssen". Ganz gleich wann es sein wird, unter welchen Umständen es sein wird, ob in jungen Jahren oder im hohen alter, einmal muss jeder sterben. Auch Du! Jetzt magst Du noch Scherze über den Tod und über das Leben nach dem Tod machen, jetzt kannst Du vielleicht die Gedanken über den Tod noch beiseite schieben, aber eines Tages wirst Du mit ihm konfrontiert werden. Wie wird es Dir dann ergehen?
Dieser Mann sagte: "Ich bin nicht bereit zum sterben." Hätte er nicht wissen können, dass wenn er in den Krieg zieht, die Gefahr umzukommen besteht? Ja meine lieben Geschwister er hätte es als kluger Mann wissen müssen, aber er ist wie so viele heute. Sie wollen nicht daran denken. Unsere Jugend lebt wie sie will und wenn Du sie ermahnst, so hören sie oft nicht. Warum? In schönen, angenehmen Zeiten ist man so leichtsinnig und denk nicht daran, dass wir bereit sein müssen! Allezeit bereit sein müssen.
Dieser Mann in unserer Begebenheit hatte, wenn wir die Geschichte genau lesen, keine Angst vorm Sterben an sich. Er wollte nicht und er bat nicht darum weiterleben zu dürfen. Das war nicht sein Problem. Sein Problem war, das er nicht bereit war! So wie die fünf Jungfrauen nicht bereit waren, denen das Öl ausgegangen war, so wie der Mann nicht bereit war der das hochzeitlich Kleid nicht an hatte, so wie die Menschen nicht bereit waren die zum Hochzeitsmahl geladen waren, ... , so war dieser Mann nicht bereit! Mein lieber Bruder, meine liebe Schwester, meine lieben jugendlichen Leser seid Ihr bereit? Ich habe die Befürchtung viele unter Euch sind nicht bereit. Lies Dir nur die Bibelstellen durch, warum die Leute nicht bereit waren und dann vergleiche mit Deinem Leben und dann stell Dir die Frage: "Bin ich bereit?"!
Da waren die fünf Jungfrauen. Sie hatten einmal scheinbar!! gut begonnen, waren aber töricht. Was willst Du von einem törichten Menschen verlangen? Es gibt viele dumme und unbegabte Menschen, dass ist nicht schlimm. Es gibt viele vergessliche Menschen, auch das ist nicht schlimm. Es mag unter Gottes Sonne die eigenartigsten Menschen rumlaufen und Gott ist ihnen gnädig, aber wenn Du töricht bist, kennt Gott keine Gnade. Mein lieber Freund, das ist ein ernstes Kapitel. Die Törichten kennt er nicht einmal, sagt Gottes Wort. Wenn Du dies Gleichnis richtig anschaust, waren es gerade die törichten Jungfrauen, die die meiste Anstrengung unternommen haben. Verstehst Du, die klugen Jungfrauen waren auch nicht sehr klug denn sie hatten gerade mal soviel Öl, dass es ihnen reicht. So sind die meisten Christen heute, haben gerade soviel, dass es ihnen reicht! Nichts übrig für Andere! Keine echte Hilfe für Andere. Was sie auch anfassen, wenn man richtig hinschaut geht alles schief. Haben sie doch die törichten Jungfrauen noch die schwere Arbeit machen lassen Krämer zu suchen, Geld auszugeben, zu hetzen und zu hasten anstatt ihnen frei heraus zu sagen: "Setzt euch hin und macht was ihr wollt, esst, trinkt, denn für euch ist alles zu spät! Ihr seid verloren." Was die törichten Jungfrauen gebraucht hätten, was sie vielleicht hätte noch retten können wäre gewesen, wenn die klugen Jungfrauen sie ganz ernstlich zur Buße aufgefordert hätten! Meine geliebten Brüder was die törichten Jungfrauen benötigten war doch nicht ein neuer Schub Heiliger Geist, der hat ihnen doch auch nichts geholfen wenn Du die Geschichte genau ließt, sondern in erster Linie hätten sie Buße gebraucht! Sie hätten Buße tun müssen, dass sie so töricht waren. Aber wie hätten das die klugen Jungfrauen sagen sollen, da sie ja selber gerade mal soviel hatten, dass es ihnen mit Mühe und Not reichte! Und so haben sie das gemacht was heute fast alle Pfingstler und Charismatiker machen. Die meisten Pfingstler und Charismatiker beten immer dass die Leute den heiligen Geist empfangen. Wir schicken sie zu jedem Krämer, zu jeder Konferenz damit sie den heiligen Geist empfangen, haben aber nicht verstanden - bist heute nicht verstanden, dass der Heilige Geist nur ein sauberes Gefäß füllen wird, nicht ein törichtes! Warum willst Du mit den Leuten beten die töricht sind? Denen musst Du befehlen! Den Befehl geben, tut Buße! Ihnen sagen, wenn ihr nicht Buße tut werdet ihr alle umkommen! Dann, wenn unser Herr gnädig ist, besteht für diese Menschen noch Hoffnung.
"Sag mir wie ich bereit werden kann", war die Bitte dieses Mannes. Bereit für was? Bereit fürs weiterleben? Nein die Bitte des Mannes war: "Sag mir wie ich bereit werden kann zum sterben" Wenn wir über Buße reden, so müssen wir darüber reden wie wir bereit werden können rein und sauber aus dieser Welt zu gehen. Wir müssen darüber reden wie wir bereit werden können vor Gott zu stehen. Wir müssen reden darüber was wir tun müssen um in Ruhe und voller Frieden von dieser Erde zu gehen.
Nicht mehr viel Zeit blieb für großartige Erklärungen. Deshalb brachte dieser Prediger, und ich bin so froh das es noch solche Prediger gibt, das Evangelium in kurzer verständlicher Form.
- Du hast Angst! Das war keine Frage sondern eine Feststellung. Und die ganz ehrliche Antwort des Mannes bezeugte, dass der Prediger recht hatte: Ja ich habe Angst! Wenn wir über Buße reden, müssen wir über Angst reden. Früher oder später wird jeder diese Angst spüren. Spätestens wenn er auf dem Weg zum sterben ist. Mein lieber Freund es ist egal wie Du heute über diese Dinge denkst, an der Schwelle des Todes wirst Du Angst haben, wenn Du nicht Jesus kennen und lieben gelernt hast. Du wirst Angst haben wenn Du in törichter Weise auf all die Warnungen auch in meinen Predigten und auf unseren Internetseiten nicht eingegangen bist.
- Du fühlst Dich schuldig! Dies war keine Feststellung mehr, sondern eine Vermutung: "Ich vermute du fühlst dich schuldig". Während Punkt eins immer zutreffen wird, gibt es etliche Menschen, die obwohl sie die größten Tagediebe sind, sich nicht schuldig fühlen ! Es gibt viele Prediger die obwohl sie Gottes Wort kennen, das predigen was die Gemeinde gerne hören möchte. Und sie fühlen sich nicht schuldig, sondern gesegnet, weil alle Amen rufen!
Wir haben das Thema Buße! Buße ohne das Du dich wirklich schuldig fühlst ist keine Buße! Wir haben in der vorhergehenden Lektion gesehen, das Buße einhergehen muss mit einer von Gott in Dir gewirkten Traurigkeit. Diese Traurigkeit kommt auch dadurch, dass Du erkennst ich kann vor Gott nicht bestehen. Das Du erkennst: "Ich bin schuldig"! Die Frage die ich an Dich heute habe mein lieber Leser: fühlst Du dich schuldig? Fühlst Du dich schuldig so töricht gewesen zu sein und gedacht zu haben, das was ich habe reicht mir. Ich werde Gott schon so gefallen. Mir wird es schon reichen! Nun, wie ist es? Fühlst Du dich schuldig?
- "Ja das ist es!", sagte dieser Mann. Er hatte erkannt woher seine Angst vor dem Tod kam. Er fühlte sich schuldig. Noch einmal muss ich es wiederholen es gibt keine echte Buße, bevor Du dich nicht wirklich schuldig fühlst. Wir sind Meister darin die Schuld an alle anderen zu verteilen. Meine Eltern sind schuld, meine Klassenkameraden sind schuld, die Umstände sind sind. Nein mein Freund! Du musst erkennen, Du bist schuld!
"Das ist es" sagte dieser Mann und fügte an "Ich bin ein gottloser junger Mann gewesen". Er redete es frei heraus, ich bin ein gottloser junger Mensch gewesen. Meine wunderbaren lieben jungen Hörer und Leser überlege einmal, musst auch Du diese Worte sprechen? Deine Eltern sind vielleicht fromme Leute, sie beten für Dich, weil sie Dich so sehr lieben, aber Du fühlst Dich im Moment garnicht schuldig. Du willst nur Dein Leben leben. Willst ein bisschen Freude haben, Freude wie all Deine Freunde in der Welt. Der Verwundete sagte: "Du weißt ja, wie es in der Armee zugeht."! Ja meine Liebsten, ich weis wie es in der Welt zugeht. Ich weis auch wie sich Andere um Dich bemühen fasten, beten, weinen weil sie sehen wie Du in der Welt lebst, mit den falschen Freunden lebst und nicht wahrhaben willst, dass die Welt Dir nichts schenkt sondern nur Deine kostbare Seele, Deine kostbare Unschuld haben möchte. Und dann wird die Zeit kommen wo Du Angst hast! Wenn du doch erkennen würdest, die Welt kann Dir nichts bieten, sie wird Dich in den Abgrund reisen, Dich unglücklich machen und am Ende Dir Angst, nichts weiter lassen als Angst!
Buße hat etwas damit zu tun dies zu erkennen. Zu erkennen: "Das ist es, ich bin ein gottloser Mensch gewesen"
- "Du möchtest Vergebung erlangen, nicht wahr?" fragte der Vater. In der Bibel begegnen uns immer wieder dieselben Bilder. Bilder die sich auch im tatsächlichen Leben immer wiederholen. Wenn Du erkennst "Ich bin ein gottloser Mensch gewesen" und die ganze Tragik die mit diesem Umstand verbunden ist, wenn Du die Angst fühlst die nach Deinem Herzen greift einmal verloren zu sein, dann möchtest Du Vergebung erlangen. Vergebung aber hängt eng mit Buße zusammen! Deshalb hier die liebende Frage des Vaters: „Du möchtest Vergebung erlangen, nicht wahr?" Meine lieben Leser, all Ihr die ihr diese Predigt hört oder lest, auch ich möchte Euch diese Frage stellen: "Nicht wahr, Du möchtest doch Vergebung empfangen". Meine lieben, teuren Freunde seht Ihr wie einfach ich es Euch mache. Und ich stehe hier als Botschafter an Christi statt! Seht Ihr wie ich Euch den Weg ebne: "Nicht wahr Du möchtest doch Vergebung erlangen?"
Hier eine eindeutige Entscheidung zu fällen, das ist Teil wahrer Buße! Diese Frage musst Du beantworten! Es gibt nur zwei Antworten: ja oder nein. Wie hast Du dich entschieden? Wenn Du noch keine Entscheidung getroffen hast, dann ist jetzt die beste Möglichkeit eine Entscheidung zu treffen.
- "O ja ich möchte Vergebung! Das ist es, was ich möchte." Es gab Zeiten da wollte dieser Mann so leben wie seine Kameraden in der Armee. Es gab und es gibt Zeiten da wolltest Du so leben wie die Freunde in Deiner Klasse, Deiner Schule, Deiner Arbeitsstelle, Deiner Familie und sogar Deiner Kirche! Du wolltest einfach so sein wie Alle. Kein Außenseiter, nein Du wolltest dich einfach anpassen. So wie dieser junger Mann der im sterben liegt. Auch Du liegst schon im sterben wenn Du mitmachst was alle machen, hingehst wo alle hingehen, Dich kleidest wie sich alle kleiden und lebst wie alle leben. Viele liegen schon im sterben und merken es noch nicht einmal, welch schrecklicher Gedanke. Aber auch Du kannst diese Worte sprechen: "O ja ich möchte Vergebung! Das ist es, was ich möchte."
Und auch diese Worte sind wieder eng mit Buße verbunden. Nur wenn Du Deine Sünde erkennst, sie bekennst, sie für abscheulich hältst und sie lässt und von ganzem Herzen Vergebung möchtest dann kann Gott und wird Gott Dir in seiner großen wunderbaren Liebe begegnen. Diese Worte: "O ja ich möchte Vergebung! Das ist es, was ich möchte." waren nicht nur Worte die die Lippen dieses Mannes sprachen, sondern sie kamen aus seinem Herzen. Aus einem Herzen was erkannt hatte "Ich bin schuldig". Buße bedeutet dies erkannt zu haben.
- "Kann ich, Vater?", kann ich Vergebung erhalten? Ist es möglich als so schlechter Mensch wie ich, so sagte dieser Mann auf dem Sterbelager, Vergebung zu erhalten. Diese Frage quält auch oft Menschen denen wir begegnen. Kann ich Vergebung erhalten, fragen sie, wenn sie überführt sind von der Abscheulichkeit der Sünde. Wenn all die einzelnen Sünden die Du getan hast vor Deinen Augen vorbeiziehen, dann ist das schon schrecklich. Aber das schrecklichste ist, wenn Du erkennen musst, dass Du an Deinem Schöpfer vorbeigelebt hast. Wenn Dir bewusst wird, dass nicht die vielen einzelnen Sünden das eigentliche Übel in Deinem Leben sind sondern die Missachtung des Herrn. Die Rebellion Gott gegenüber. Das ist auch ein Teil von echter Buße, dass Du erkennst es ist nicht Deine einzelne Sünde die Dir zu schaffen macht, sondern Deine allgemeine Respektlosigkeit und Rebellion Gott gegenüber. Die Ignoranz gegenüber Gottes Willen. Wer das erkannt hat ist auf dem besten Weg wahre Buße zu tun. Natürlich kannst Du Vergebung erlangen war die Antwort des Vaters. Wenn Du bereit bist echte Buße zu tun darfst Du immer damit rechnen Vergebung zu erhalten.
- "Kann ich es wissen, ehe ich sterbe?" Dieser Mann wollte Gewissheit. Oh meine lieben Freunde wie liebe ich diese Menschen die Gewissheit wollen. Wie schrecklich muss doch ein Leben ohne Gewissheit sein. Gewissheit hat etwas mit Aufrichtigkeit zu tun. Gewissheit hat etwas mit echter aufrichtiger Buße zu tun. Hast Du aufrichtig Buße getan, dann darfst Du auch ganz gewiss sein! Du darfst ganz gewiss sein, niemand wird Dich aus Gottes Hand reisen! AMEN! AMEN! Das ist etwas großartiges, dies erfahren zu haben. Es gibt so viele Menschen die so Planspiele in ihrem Leben machen. Werde ich noch treu sein, werde ich noch mit Gott gehen, wenn ich Millionär würde? Oh, meine Lieben, niemand, auch das Geld nicht, wird es vermögen Dich aus der Hand Gottes zu reisen. Wenn Du wahre Buße getan hast wird ER dich festhalten! Werde ich wenn ich ganz arm bin noch bei Gott bleiben? Oh, meine Geliebten im Herrn, hast Du wahre Buße getan wird ER dich festhalten! Es liegt doch nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen! Nicht Du hältst IHN doch fest, sondern ER hält Dich in seiner Hand, kannst Du nicht diesen wunderbaren Unterschied sehen. Wenn Du zu JESUS gekommen bist mit dem Worten: "O ja ich möchte Vergebung! Das ist es, was ich möchte." "Ich bin schuldig". Dann ist das ein Teil wahrer, echter Buße und Du wirst von Gott nicht im Ungewissen gelassen, sondern er wird Dich wissen lassen, so wie dem Mann auf dem Sterbelager: "Ja, natürlich kannst Du Gewissheit Deiner Rettung bekommen".
- "Dann, Vater, mache es so deutlich, dass ich es erfassen kann!" Die herrlichsten, schönsten und wunderbarsten Botschaften nützen Dir nichts, wenn Du sie nicht erfassen kannst. Und meine Lieben, ich sage es in tiefer Wehmut, viele bekommen das Heil, den Weg des Heils nicht so deutlich gemacht, dass sie es erfassen können. Vater, ich möchte es erfassen können, war der Aufschrei dieses Mannes auf dem Sterbelager. Wenn Du bereit bist wahre Buße zu tun, wenn Du dabei bist wahre Buße zu tun, dann möchtest Du auch Gewissheit Deiner Errettung haben. Dann möchtest Du aus Gewissheit, sofortige Gewissheit, dass das alte vorbei ist und Du in Begriff stehst in ein neues Leben, eine neue Familie aufgenommen zu werden. Wahre Buße schließt den Wunsch echter deutlicher Gewissheit seiner Rettung immer mit ein. Es ist Teil wahrer Buße. Gott möge immer geben das wir die Gnade haben den Menschen die Errettung so vor Augen zu mahlen, dass sie es auch erfassen können. Aber Gott möchte auch schenken das jeder der auf dem Weg zur wahren Buße ist den aufrichtigen Wunsch hat alles erfassen zu können.
- Die Antwort Des Vaters war einfach. Sie war genauso einfach wie das Evangelium eben ist! Wir werden später auf diese Begebenheit wieder zurückkommen. Jetzt lasst uns nur lesen und erfassen wie die deutliche, für alle erfassbare Wahrheit der Errettung ist die der Vater seinem Sohn mitteilt.
"Erinnerst du dich noch, als du während deiner Schulzeit eines Tages nach Hause kamst und ich dich mit Recht tadelte, wie du da sehr zornig wurdest und mir mit harten Worten antwortetest?" "Ja, Vater, ich habe vor ein paar Tagen daran gedacht, als ich von deinem Kommen hörte. Ich empfand so schlecht darüber, dass ich dich sehen wollte, um dich nochmals um Vergebung zu bitten." "Weißt du noch, wie du dann zu mir kamst, als sich dein heftiger Zorn gelegt hatte, und wie du deine Arme um meinen Hals legtest und zu mir sagtest: "Mein lieber Vater, es tut mir leid, dass ich dich so beschimpft habe. Es war nicht dein lieber Sohn, der das tat; ich war sehr zornig. Kannst du mir nicht vergeben?" "Ja, ich erinnere mich noch sehr deutlich." – "Denkst du auch noch daran, was ich zu dir sagte, als du an meinem Halse weintest?" "Noch sehr gut. Du sagtest – ich vergebe dir von ganzem Herzen – und küsstest mich. Ich werde die Worte nie vergessen." – "Hast du mir auch geglaubt?" – "Natürlich! Ich zweifelte nie an deinem Wort." "Warst du dann wieder glücklich?" – "Ja, vollkommen, und seit der Zeit liebte ich dich mehr denn je zuvor. Ich werde nie vergessen, wie mir leichter wurde, als du mich so liebevoll anblicktest und sagtest: Ich vergebe dir von ganzem Herzen." "Sieh, das ist genau der Weg, zum Heiland zu kommen. Sage ihm: ,Es gereut mich’, genau so wie du zu mir sagtest. Und er wird dir zehntausendmal schneller vergeben, wie es die Liebe eines Vaters kann. Er hat verheißen, es zu tun. Dann musst du seinem Wort glauben, genau wie du mir glaubtest."
Oh meine lieben Freunde, meine Geschwister, Ihr heiligen und geliebten des Herrn, wie mich diese Worte bewegen. Wie sie mich bewegen weil Sie der Schlüssel zur ewigen Herrlichkeit und zum ewigen Sieg sind. Wie sie mich bewegen weil diese Worte das Geheimnis wunderbarer Freude und vollkommenen Frieden enthalten.
- "Aber Vater, ist das der Weg, wie man ein Kind Gottes wird?" – "Ich weiß von keinem anderen." – "Ach, Vater, ich kann es erfassen. Ich bin so froh, dass du gekommen bist, mir dieses zu sagen."
Meine lieben Hörer und Leser, wie kann ich ein Kind Gottes werden? Welches ist der Weg? Glaube, Vertrauen und Buße ist der Weg! Bei all dem was gesagt ist, unser Thema ist immer noch Buße, wir werden die nächsten male wieder über Buße sprechen, für heute aber ließ Dir alles noch einmal genau durch. und mach Dir über die folgenden Punkte besondere Gedanken was in dem Herzen des Sohnes vorging:
Ich empfand so schlecht darüber,
Ich wollte Dich nochmals um Vergebung zu bitten.
Mein lieber Vater, es tut mir leid.
Kannst du mir nicht vergeben
und erkenne wie der liebende Vater darauf reagierte:
Ich vergebe dir von ganzem Herzen
Hast du mir auch geglaubt?
Warst du dann wieder glücklich?
und erkennen was Deine Aufgabe ist. Ich kann sagen ich habe die Vergebung empfangen. Von ganzem Herzen habe ich dem Wort des Herrn vertraut und ER hat mich wirklich mehr als glücklich gemacht. Wie steht es mit Dir?
Der Herr gebe Dir seinen Frieden Br. Thomas Gebhardt
PS. Die Bibelstellen für diese Lektion sowie die nächste Lektion über Buße folgen
Teil 3
Johannes 13:17
So ihr solches wisset, selig seid ihr, so ihr's tut.
Wenn ich den Menschen predigen würde, dass jeder nach seiner Fasson selig werden kann, so wären die meisten Menschen begeistert. Das Wort Gottes aber lehrt Dir eine andere Wahrheit! Es macht Dir klar, dass der Mensch verloren ist und sich selbst nicht retten kann. Gott liebt uns aber so sehr, dass er durch Jesus Christus einen Weg zur Rettung geschaffen hat. Es gibt keinen anderen Weg zur Rettung als JESUS! Es gibt keine andere Möglichkeit wirklich heraus aus der Sünde und Verdammnis zu kommen. Jesus Christus sagt: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich" (Johannes 14:6). Um auf diesen Weg des Lebens zu kommen und zu bleiben, müssen wir die göttlichen Bedingungen und Vorschriften beachten. Jesus beschreibt es so: „Ich bin die Tür; so jemand durch mich eingeht, der wird selig werden..." (Johannes 10:9). Du musst also durch diese Tür wenn Du gerettet werden möchtest, einen anderen Weg gibt es einfach nicht!
Der Teufel setzt alles ein, um uns von Jesus Christus, fernzuhalten. Aber meine lieben Geschwister Hörer und Leser, noch größere Anstrengungen unternimmt der Teufel um Dich und alle Menschen und sogar die Kinder Gottes davon abzuhalten, JESUS als den einzigen Weg des Lebens zu erkennen. Er hat für Dich ein ganz besonderes Lockmittel! Er redet Dir ein, dass es verschiedene Arten und Wege gibt, Errettung zu erhalten. Diese "eigenen Wege" sind aber ein Betrug des Teufels; denn in Wirklichkeit führen alle anderen Wege, außer JESUS, ins Verderben.
Wir wollen nicht vergessen, dass wir immer noch über Buße reden. Zu erkennen dass Jesus der einzige Weg zur Errettung ist, ist Grundvoraussetzung für eine echte wahre Buße! Heute nun wollen wir drei neue Aspekte betrachten die für echte wahre Buße erforderlich sind.
Wir haben von Jesus als den Weg zur Errettung gerade gehört. Wenn wir diesen Weg einschlagen, kommen wir sehr bald an zwei außerordentlich wichtige Punkte im Leben der Menschen die Buße tun wollen: das Bekennen der Sünde und das Wiedergutmachen des Unrechts welches Du angerichtet hast! Beides sind Forderungen Gottes, die viele Menschen nicht beachten und über welche heute oft viel zu wenig gepredigt wird. Wenn Du diese Dinge aber nicht beachtest, hindern sie Dich erstens echte Buße zu tun und zweitens ein siegreiches Leben zu führen. Heute, in unserer Zeit die wir auch als Endzeit bezeichnen können, gelingt es dem Teufel diese Wahrheiten, ja diese Forderungen Gottes zu verdecken. Man beachtet diese Dinge nicht mit dem gebührenden Respekt, nimmt die Sache auf die leichte Schulter und versucht den Willen Gottes zu umgehen. Viele Menschen die den Weg mit Gott begonnen haben, die Buße getan haben die nicht vollständig war, sondern nach ihren Vorstellungen, werden dann im laufe der Zeit unzufrieden und enttäuscht und finden niemals wirklich Frieden. Das Resultat wenn die Menschen in solch einem Zustand verharren ist, dass sie sich entweder vom Glauben abwenden, oder aber zu Heuchlern werden. Kinder Gottes verlieren ihre Heilsgewissheit und den Sieg, weil sie nicht willig sind Sünden, in die sie durch den Betrug des Bösen geraten sind, in Ordnung zu bringen. Sie sind nicht bereit Ihre Sünden vor Gott und den Menschen zu bekennen und sie sind nicht bereit ihre Sünden wieder gut zu machen. Lieber Leser wie steht es mit Dir? Hast Du halbe oder ganze Buße getan. War Deine Buße wirklich ernstlich, hast Du Deine Sünden bekannt und die Dinge in Deinem Leben wieder in Ordnung gebracht die nicht richtig sind, wo Du gesündigt hast.
Gerade den Punkt der Wiedergutmachung vernachlässigen viele. Das gerade ist ja aber Dein Problem. Dein Ungehorsam bleibt ja nie auf Dein eigenes Leben beschränkt, sondern fügt anderen auch Schaden zu. Manchmal, ja oft, veranlasst Dein Ungehorsam, dass auch andere Gottes Wort nicht beachten. So wirst Du doppelt schuldig. Einmal weil Du etwas getan hast was Sünde war und zum anderen weil durch Dein Verhalten jemand anderes zur Sünde gereizt wurde.
Wenn wir über Buße nachdenken, dann müssen wir auch über diese Dinge nachdenken. Gottes Wort will Dir helfen zu erkennen, dass diese beiden Forderungen unbedingt wichtig für Dein Leben mit Gott sind. Du sollst erkennen, dass ohne diesen beiden Forderungen keine wirklich wirkende Buße möglich ist.
Bekenntnis der Sünde
Wenn Du wirklich Buße tun möchtest, ist ein offenes und ehrliches Bekenntnis Deiner Sünde unbedingt erforderlich. Die Bibel sagt: "Wer seine Missetat leugnet, dem wird es nicht gelingen; wer sie aber bekennt und lässt, der wird Barmherzigkeit erlangen" (Sprüche 28:13). Tausende und abertausende Menschen gibt es, die unter einer eindringlichen Gottgewirkten Predigt des Wortes Gottes erzittern und ihren elenden, hoffnungslosen und verlorenen Zustand erkennen. Die Trinker erkennen, wir sind verloren. Die Süchtigen erkennen wir sind verloren. Die Diebe erkennen wir sind verloren. Die Hurer und Huren erkennen wir sind verloren. Die Zornigen erkennen wir sind verloren. Die Neidischen erkennen wir sind verloren. Wir könnten hier noch viele aufzählen! Alle erkennen, wir sind verloren. Aber warum ändert sich nicht wirklich etwas in ihrem Leben? Das Problem ist, Du erkennst Deine Sünde, aber bist nicht bereit Deine Sünden zu bekennen so wie es das Gottes Wort verlangt. Wie soll Dir dann geholfen werden wenn Du nicht das tust was der Herr Dir gebietet? Wohl Dir wenn Du eine Entscheidung triffst, Deine Sünden zu bekennen! Dann stellt sich aber die Frage:
Wem sollst Du ein solches Bekenntnis Deiner Sünden machen. Nun meine Lieben vor allem unserem Herrn. Die Bibel sagt: „So wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt" (1.Johannes 1:9). Aber weiß er nicht bereits alles, ehe Du überhaupt den Mund auftun könntest? Kennt er Dich nicht viel besser als jeder Mensch? Warum, wenn er sowieso alles weiß, fordert Dich Gottes Wort auf Deine Sünde zu bekennen? Er weiß, was in Deinem Herzen ist. Er weiß was in Dir vorgeht, ER bräuchte Dein Geständnis nicht, aber es gibt einen guten Grund dafür warum ER es dennoch von Dir fordert!
Jeder Mensch, auch Du, hast Dir im laufe der Zeit eine bestimmte Meinung darüber gebildet was Sünde ist und was nicht. Im laufe der Zeit hat sich die Einstellung der Menschen, was Sünde ist und was nicht, immer mehr geändert. Auch Du, in Deinem Denken bist so, dass Du meinst es gibt große und kleine Sünden. Auch Gott hat seine Meinung darüber was Gut und Böse ist. Er, der sich niemals ändernde Herr, ist es, der Dir und allen Menschen klar zu erkennen gibt, was in seinen Augen Sünde ist und was nicht. Wir begegnen oft Menschen, die Gottes Wort in verschiedenen Punkten ganz offensichtlich übertreten, aber die Meinung vertreten und sich damit entschuldigen, dass ihr Gewissen sie nicht verdammt. Durch alle Kirchen und Gemeinschaften hindurch findest Du solche Menschen. Bewegungen die einmal als Heiligungsbewegungen begannen, haben, weil sie immer mehr Kompromisse eingingen, längst die Gegenwart Gottes aus ihren Versammlungen und ihren Herzen verloren.
Dies geschieht wenn Menschen nicht ihre Sünde bekennen. Wenn wir von Buße reden, müssen wir unbedingt vom Bekennen der Sünde reden! Buße ohne Bekenntnis der Sünde ist keine wahre Buße. Menschen, die ihre eigene falsche Ansicht über das, was Sünde ist, auch wenn sie dabei ein gutes Gefühl hätten, nicht bekennen und sich davon abwenden, werden bei Gott, wenn sie Errettung begehren nie erhört werden. Du musst von Deiner Meinung über das was Sünde ist ablassen und den von Gott festgesetzten Maßstab anerkennen. Du musst dies nicht nur für Dich tun sondern musst bekennen, vor Gott bekennen, dass Dein Denken, ja selbst Deine Gefühle falsch waren, weil sie im Gegensatz zu dem standen was Gottes Wort sagte.
Ich möchte Dir an Hand von zwei Beispielen erklären, warum Bekennen so wichtig ist: Es gibt Leute, die sehr schnell zornig, ärgerlich, neidisch, bitter usw. werden. Manch einer entschuldigt das mit seinem Temperament. Aber die Bibel sagt es ist Sünde! Würde eine solche Person nicht bekennen "Ich habe darin gesündigt, dass ich zornig, ärgerlich, neidisch, bitter usw. war", so wäre es für sie unmöglich, das Heil zu erlangen, denn Gottes Wort sagt klar: "Alle Bitterkeit und Grimm und Zorn... sei ferne von euch samt aller Bosheit" (Epheser 4:31). Diese Person würde das Heil nur erlangen, so sie ihre Sünden als Sünden erkennt und bekennt. Du musst den göttlichen Maßstab anerkennen und vollkommen los werden von Deinen eigenen Vorstellungen was Sünde ist. Aus diesem Grund fordert der Herr das Du IHM Deine Sünden bekennst! Ohne dieses Bekenntnis wirst Du nie frei werden und wirst immer ein Christ mit großen Problemen sein und am Ende wirst Du verloren gehen!
Wir haben oben schon kurz darüber gesprochen, oft wurden durch Deine Sünden andere Menschen in Mitleidenschaft gezogen. Manche erlitten Schaden in ganz unterschiedlicher Form. Deshalb musst Du auch Deinen Mitmenschen gegenüber ein Bekenntnis Deiner Sünden ablegen, wenn sie dadurch in Mitleidenschaft gezogen worden sind. Der Sinn des Bekennens Deiner Sünden Gott gegenüber ist der, dass Du damit kundtust und bekennst "Herr ich bin im Unrecht und Du im Recht" und dies ohne wenn und aber! Dieses von Herzen kommende aufrichtige Bekenntnis versöhnt mit dem Herrn. Das aufrichtige Bekenntnis dem Menschen gegenüber, dem Du in was für einer Form auch immer Unrecht getan hast, der durch Deine Handlungsweise geschädigt wurde, soll auch dazu da sein eine völlige Aussöhnung mit ihm zu erreichen. Dies wird nicht immer leicht sein, aber es muss sein! Gott verlangt von Dir, wie Du im Wort Gottes lesen kannst: "zu haben ein unverletzt Gewissen allenthalben, gegen Gott und die Menschen" (Apostelgeschichte 24:16).
Ausdrücklich lehrt und die Bergpredigt ein solches aufrichtiges, aus dem Herzen kommendes Bekennen unserer Sünden: "Darum, wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst und wirst allda eingedenk, dass dein Bruder etwas wider dich hat, so laß allda vor dem Altar deine Gabe und gehe zuvor hin und versöhne dich mit deinem Bruder und alsdann komm und opfere deine Gabe" (Matthäus 5:23-24). Diese Worte zeigen Dir einen biblischen Grundsatz der zu allen Zeiten Gültigkeit hat. Wenn Du dich Gott nahen willst, musst Du vorher in Ordnung sein mit Deinem Gott und Deinem Nächsten!
Also wenn Du zu Gott kommen willst, wenn Du echte Buße tun willst so musst Du Deine Sünden den Menschen bekennen, die Du geschädigt hast, auf dass Du mit ihnen versöhnt wirst. „Wer seine Missetat leugnet, dem wird es nicht gelingen, wer sie aber bekennt und läßt, der wird Barmherzigkeit erlangen." Du wirst niemals vor Gott eine Sünde verstecken können. Er kann bis in die tiefsten Tiefen Deines Herzens schauen. Vor ihm bleibt nichts verborgen deshalb ist es unvernünftig zu versuchen vor dem Herrn was zu verbergen. Auch wenn Dein Nachbar, auch wenn Dein Arbeitgeber, auch wenn Dein Nächster nicht die Fähigkeit wie Gott hat in Dein Inneres zu schauen, verlangt der Herr das Du in Ordnung bist mit Deinem Nächsten und ihm die Dinge bekennst die Du ihm zum Nachteil zugefügt hast. Wenn Du deinem Nächsten, dem Du einen Schaden zugefügt hast, Deine Schuld nicht bekennen willst, wirst Du sicherlich ins Verderben gehen; denn solange Du nicht willig bist, mit Deinen Mitmenschen ins Reine zu kommen, gibt es keine Hoffnung, mit Gott in Ordnung zu kommen!
Noch einen anderen Aspekt des Bekennens möchte ich heute betrachten, wenn auch nur kurz, da es eine eigene Predigt darüber geben wird so der Herr Gnade schenkt. Die Bibel sagt: "Darum sind auch viele Schwache und Kranke unter euch, und ein gut Teil schlafen. Denn so wir uns selber richten, so würden wir nicht gerichtet. Wenn wir aber gerichtet werden, so werden wir vom HERRN gezüchtigt, auf daß wir nicht samt der Welt verdammt werden." (1.Korinther 11:30-32) Wir wollen nicht näher eingehen auf den Text und den Zusammenhang in dem er steht, aber eines ist mir wichtig Euch aufzuzeigen, Euch vor Augen zu halten; in den ersten Gemeinden schon gab es große Probleme. Probleme die auf Sünde zurückzuführen waren. Kranke und Schwache, die aufgrund ihrer Sünde krank und schwach waren, als Strafe von Gott, als Mittel dazu die Menschen wieder mit Gott in Ordnung zu bringen gab es VIELE! Wir verschließen heute unsere Augen vor diesem Umstand. Aber Gottes Wort sagt ausdrücklich: "Darum sind auch viele..."! Es war keine Minderheit nein es waren viele meine lieben, teuren Geschwister! Wenn es schon damals viele waren, wie fürchterlich muss es dann heute sein?! Der Herr aber hat ein einfaches Mittel gegen diese Dinge! Echte, wahre, von Herzen kommende Buße! Buße beinhaltet seine Sünde zu bekennen, dann wird es uns auch in allen Stücken besser, ja gut gehen! AMEN! Die Bibel zeigt uns in Jakobus 5:14-16: "Ist jemand krank, der rufe zu sich die Ältesten von der Gemeinde, daß sie über ihm beten und salben ihn mit Öl in dem Namen des HERRN. Und das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen, und der HERR wird ihn aufrichten; und so er hat Sünden getan, werden sie ihm vergeben sein. Bekenne einer dem andern seine Sünden und betet füreinander, daß ihr gesund werdet. Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist."
Der Herr will also, dass wir gesund werden und trotzdem gibt es in der Gemeinde viele Kranke und Schwache. Ist es dem Herrn nicht möglich zu helfen? Doch, ER hat Dir sogar einen Plan der Errettung mitgeteilt: "Rufe die Ältesten, bekennet die Sünden untereinander, damit sie Euch vergeben werden und das Gebet des Glaubens wird helfen!" Gott schenke Dir, dass Du seinen Plan erkennst und tust was ER von Dir fordert, damit Dein Leben, ein für den Herrn brauchbares Leben, sein kann.
Wiedererstattung
Meine lieben Geschwister im Herrn, liebe Freunde, "Wiedergutmachung", "Wiedererstattung" sind zwei Themen die fast ganz aus den Predigten der heutigen Kirchen verschwunden sind. Wenn aber der Herr JESUS wirklich Dein Herz berührt, dann kannst Du nicht anders, als die Dinge, wo Du gefehlt hast, wieder gut zu machen, dass unrechtmäßig Erworbene wieder zurück zu geben. Schau Dir Zachäus den Zöllner an. Ohne das Jesus ihn aufforderte bot er an alles was er unrechtmäßig erworben hatte zurückzugeben mit Zinsen. Wenn Jesus in Dein Leben tritt, wenn Jesus Dir wirklich begegnet dann ist Dein größter Wunsch Versöhnung! Versöhnung mit Gott und Versöhnung mit den Menschen denen Du unrecht getan hast. Aber nicht nur mit denen, denen Du unrecht getan hast, sondern Dein Wunsch geht weit darüber hinaus. Du möchtest auch Versöhnung mit denen die Dir unrecht taten. Lehrt uns nicht der Herr: "Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern" Wie willst Du mit JESUS versöhnt werden, wenn Du nicht bereit bist die Gnade die Dir der Herr anbietet auch denen anzubieten die an Dir schuldig geworden sind? Wie willst Du mit Gott versöhnt werden, wenn Du nicht bereit bist Dich mit denen zu versöhnen denen Du unrecht zugefügt hast? Versöhnung aber erfordert mehr als ein bloßes Bekennen Deiner Fehler und Übertretungen. Versöhnung bedeutet z.B. das Gestohlene zurückzubringen, die verbummelte Zeit auf Arbeit nachzuarbeiten, die unrechtmäßig genommenen Krankentage nachzuarbeiten. Oh meine Lieben da kann mitunter viel zusammenkommen. Wenn Du aber wirklich Frieden mit Gott willst, kommst Du nicht daran vorbei diese Dinge in Ordnung zu bringen. Wahre Buße ist ohne Wiedergutmachung nicht denkbar! Das Wort Gottes lehrt: "Dass der Gottlose das Pfand wiedergibt und bezahlt, was er geraubt hat, und nach dem Wort des Lebens wandelt, dass er kein Böses tut: so soll er leben und nicht sterben" (Hesekiel 33:15). Nach Gottes Wort verlangt der Herr von allen, die ewiges Leben haben möchten, dass sie ihre bösen Werke in Ordnung bringen um dann mit Gott zu leben, und das Böse hinfort nicht mehr tun. Diese Lehre hat viele Gegner, sie ist auch in den Kirchen nicht sehr beliebt, aber sie steht in Gottes Wort! Wenn sie aber im Wort Gottes zu finden ist, muss sie gelehrt und getan werden.
In einigen Fällen ist es für Dich scheinbar unmöglich Dinge wieder gut zu machen. Manche Dinge können nicht mit Geld oder weil Du verbummelte Zeit nacharbeitest oder weil Du gestohlenes zurück bringst wieder in Ordnung gebracht werden. Durch böse, unwahre Rede hast Du jemanden die Ehre geraubt, Du hast einen Mann oder eine Frau unglücklich gemacht weil Du mit den Gefühlen des Anderen gespielt hast. Du hast Deinen Ehepartner beleidigt, missachtet weil Du mit jemanden anderes ein Verhältnis eingegangen bist. Vielleicht hast Du Dich sogar scheiden lassen. Alles Dinge die große Probleme in Dein Leben auch als Christ bringen werden. Der schuldig gewordene muss seine Sünde ohne Zweifel bekennen. Er muss zu den Ältesten der Gemeinde gehen und ihnen die Probleme mitteilen er muss auch zu den Geschädigten gehen und seine Sünde bekennen und ernstlich und bitterlich bereuen, aber in manchen Fällen ist das alles, was er zu tun vermag. Wenn solch ein Mensch von seinen Sünden errettet wird, so geschieht es allein im Vertrauen auf die Barmherzigkeit und die Liebe Gottes. Auf alle Fälle sollte sich so ein Mensch darüber klar sein, nehmen wir einen der sich wegen einer anderen Frau hat scheiden lassen, dass er zu seiner ersten Frau hingeht und sie um Verzeihung bittet und dass er zu seiner jetzigen Frau klar sagt, dass es Sünde war mit ihr eine Ehe eingegangen zu sein. Du wolltest wissen was wahre Buße ist? Auch dies gehört zur wahren, echten, Heilbringenden Buße.
Werdet doch einmal recht nüchtern und sündiget nicht.
Der dritte Punkt im Zusammenhang mit echter Buße wird heute vielen auch nicht schmecken. Aber es geht nicht um Deine oder meine Meinung, sondern um das was Gottes Wort zu sagen hat. Echte Buße schließt immer den Willen ein ganz mit dem Herrn zu leben und nicht mehr zu sündigen. Ganz gleich, was Dich bisher die Realität des Lebens gelehrt hat, Buße ist, dass Du sagst ich will nicht mehr auf das hören was mir von irgendwoher gesagt wird, sondern ich will nur noch nach Gottes heiligem und unwandelbaren Wort leben! Die Bibel sagt uns ganz eindeutig, wenn wir durch unsere Buße bezeugen dass wir wirklich bereit sind alles zu verlassen um JESUS zu folgen, dass uns dann der Herr von der Sünde erlöst oder errettet und wir nicht mehr länger Knechte der Sünde, des eigenen Ich's oder des Satans sind. Gottes Wort geht noch weiter und sagt: "Wenn wir sündigen, so sind wir vom Teufel" (1.Johannes 3:8) "wenn wir die Sünde aufgegeben haben, so sind wir von Gott" (1.Johannes 3:9). Meine lieben Geschwister und Leser, Gottes Wort sagt uns klar: die Sünde ist die wirklich einzigste Sache, welche die Kinder Gottes von den Kindern des Teufels unterscheidet (1.Johannes 3:10). Wenn wir von Gott geboren sind, so sündigen wir nicht (1.Johannes 3:10). Dies muss uns ganz deutlich werden. Nicht die geistlichen Gaben, nicht das Zungenreden, nicht der Glaube, sondern die Sünde ist das Unterscheidungsmerkmal der Kinder Gottes und der Kinder des Teufels! Die Bibel sagt: "An den Früchten sollt ihr sie erkennen"
Viele so genannte Sündigende "Christen" versuchen die Lehre, dass Christen immer sündigen müssen, dadurch zu beweisen, dass sie die Schriftstelle zitieren: "So wir sagen, wir haben keine Sünde, so verführen wir uns selbst und die Wahrheit ist nicht in uns" (1.Johannes 1:8). Aber Du solltest die Stelle genau und im Zusammenhang lesen. Es ist immer schlecht nur einen Satz aus dem Zusammenhang gerissen zu lesen und dann darauf eine Lehre zu gründen. Deshalb sind auch in meinen geschriebenen Predigten meisten wenn nicht fast immer Links zur Bibel damit Du den Text im Zusammenhang lesen kannst. Dies zu programmieren und die ganze Bibel so zu machen das alles funktioniert war nicht einfach, aber ich will, dass Du dir immer alles im Zusammenhang anschauen kannst, damit Du Gottes Wort richtig verstehst.
Was sagt die eben zitierte Bibelstelle nun im Zusammenhang betrachtet genau? Es ist wahr, daß "alle gesündigt haben und des Ruhmes mangeln, den sie bei Gott haben sollten"; es ist wahr "wenn wir sagen würden, daß wir nicht (nie) gesündigt haben, so verführen wir uns selbst"; aber lesen wir doch einfach weiter! Johannes sagt: "So wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Untugend." Meine Lieben, wenn Gott uns unsere Sünden vergibt, so sind wir doch nicht mehr länger in unseren Sünden. AMEN! "Das Alte ist vergangen und neues ist geworden" Preis und dank, das alte Leben ist vorbei und ein neues Leben ist gekommen, mit einem neuen Lied, dem Lied der Erlösten! Wir sprechen über Buße. Wahre Buße führt uns in diese Erfahrung!
Die Lehrer die der Meinung sind und dies sogar mit Überzeugung lehren, dass Gott es nicht vermag Dir Sieg zu schenken, Dich aus der Sünde, vom eigenen Ich und vom Teufel zu befreien, Dich immer in den furchtbaren Wegen der Sünde lassen würden, bis der Herr wiederkommt, sind einfach Irrlehrer, Lehrer die selbst nicht aus ihren Sünden wirklich heraus wollen, Lehrer die nicht verstanden haben was es bedeutet wahre, erhrliche, aufrichtige Buße zu tun. Nirgendwo im Neuen Testament erlaubt Dir Gott zu sündigen, seine Befehle zu missachten; sondern immer befiehlt er Dir dringend die Sünde und dem eigenen Ich zu fliehen und den Satan zu wiederstehen und Schutz unter seinen Fittichen zu suchen, wo er uns immer vor der Sünde bewahren will.
Jeder Christ muss wachsam sein, denn es gibt viele, welche sogar die Auserwählten verführen wollen, wenn es möglich wäre. Du versuchst Dein Herz zu trösten, indem Du dir sagst, dass es ja viele gute "Christen" gibt die sagen, dass sie jeden Tag mehr oder weniger sündigen. Es gibt viele die der Meinung sind, dass es unumgänglich ist zu sündigen. Ganz gleich was die anderen sagen, ganz gleich was Deine Gefühle sagen, ganz gleich wie die Realität zur Zeit in Deinem Leben aussieht, wenn Du diese Meinung übernimmst und denkst Du wirst immer in Sünde leben dann möchte ich dich ermahnen, in der Schrift zu forschen und zu sehen, ob diese Dinge sich so verhalten. Schau doch schon ins Alte Testament, David sagt: "Zittert und sündigt nicht" (Psalm 4:5). Salomo sagt: "Gerechtigkeit erhöht ein Volk; aber die Sünde ist der Leute Verderben" (Sprüche 14:34). Und wenn Du dann Deinen Blick auf das Neue Testament lenkst ermahnt Paulus die Korinther: "Werdet doch einmal recht nüchtern und sündiget nicht!" (1.Korinther 15:34).
Warum willst Du länger mit der Sünde spielen wenn Gott uns doch ein Leben der Freiheit vom Gesetz des Todes und der Sünde verheißen hat? „Nun ihr aber seid von der Sünde frei und Gottes Knechte geworden, habt ihr eure Frucht, daß ihr heilig werdet, das Ende aber das ewige Leben" (Römer 6:22). Schau doch einmal was Jesus sagt als ER den Mann heilte, welcher achtunddreißig Jahre lang krank gelegen ist: "Sündige hinfort nicht mehr, auf daß dir nicht etwas Ärgeres widerfahre" (Johannes 5:14). Wenn es unmöglich wäre, würde Gott solche Befehle geben? Nein, also lasst uns nicht mehr sündigen.
Die Schriftgelehrten und Pharisäer bringen eine im Ehebruch ergriffene Frau zu Jesus. Was sagt Jesus: „Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie." Sie waren alle Sünder, Sünder wie diese Frau, denn "Wer ein Gebot übertritt ist des ganzen Gesetzes schuldig". Alle hatten sie gesündigt! Ist das nicht furchtbar. Keiner konnte eigentlich unter Vollmacht Gottes handeln, weil sie alle Dreck am Stecken hatten. Oft sieht es in unseren Gemeinden heute auch so aus! Aber was sagt Jesus auch hier wieder; dass sie hinfort nicht mehr sündigen sollte. Jesus will immer das wir nicht mehr sündigen. Er ist dafür am Kreuz gestorben! Wir müssen das Wort Gottes betrachten dann eine Entscheidung treffen: Glauben wir denen die sagen wir müssen unser Leben lang sündigen oder glauben wir JESUS der sagt gehe hin und sündige hinfort nicht mehr! Nur für einige meiner lieben Freunde: JESUS sagte das zu Menschen die noch nicht "in Heiligen Geist getauft" waren. Auch hierüber müssen wir zu einem späteren Zeitpunkt sprechen!
Die allgemeine Meinung ist, dass wir bis zum Tod in der Sünde beharren können. Das ist eine Irrlehre! Wir können im Sterben oder im Tod oder nach dem Tod nicht heilig gemacht werden. Die Bibel sagt: "Jetzt ist die angenehme Zeit, jetzt ist der Tag des Heils" oder der Tag wo wir Erlösung erfahren können wenn wir ernstlich und wahrhaft aus ganzem Herzen Buße tun. Wenn ihr Gottes Stimme hören wollt, so verstocket eure Herzen nicht, sondern laßt euch erretten aus diesem verkehrtem Geschlecht, lasst Euch von ihm ein neues Herz und einen neuen Geist geben und er wird Euch Frieden, Freude und Liebe in dem Heiligen Geist geben.
Meine Lieben Geschwister, liebe Freunde Buße ist unser Thema. Drei Punkte habe ich Euch heute vorgelegt: Bekennen, Wiedergutmachung und frei sein wollen von der Sünde! Willst Du echte Buße tun? Wenn du noch in deinen Sünden lebst, so möchte ich dich, wie Paulus ermahnen: "Werdet doch einmal recht nüchtern und sündiget nicht!" Ich möchte Dich ermahnen bekenne Deine Schuld und Sünde und mach wieder gut was immer Du wieder gut machen kannst! Diese Dinge sind Bestandteile der wahren Buße. Nur wenn Du wahre Buße tust, wirst Du die wahre Freude, den wahren Frieden und die wahre Liebe erfahren. Nur wenn du wahre Buße tust, wirst Du den wahren Gott als Deinen Erlöser, Erretter und Heiland erfahren! Tue Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!
In JESUS Liebe! Friede mit Dir! Br. Th. Gebhardt

