Endzeit-Zeichen
Aus Bibellexikon
ZEICHEN, DIE ES NOCH NIE GAB
In diesem Artikel sollen einige Ereignisse und Entwicklungen betrachtet werden, die es so noch nie gegeben hat und die man klar als Vorbereitungen für die Montage der endzeitlichen Weltbühne erkennen kann.
Während eines Gesprächs fallen folgende Worte:
«Ja, wissen Sie, Jesus kommt bald wieder!» Die Erwiderung lässt nicht lange auf sich warten: «Und woher wissen Sie das? Das wurde doch früher auch schon behauptet!» Nun muss der Christ tiefer graben; er bezieht sich auf Jesu Ausführungen zur Apokalypse: «Jesus erwähnte als Erkennungszeichen Seines baldigen Kommens Kriege, Erdbeben, Epidemien, Hungersnöte und Christenverfolgungen.» Der Gesprächspartner reagiert darauf etwas verblüfft: «Aber das hat es doch schon immer gegeben!»
Diese Dinge...
«Und achtet die Langmut unseres Herrn für Errettung, so wie auch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm gegebenen Weisheit auch geschrieben hat, wie auch in allen seinen Briefen, wenn er in denselben von diesen Dingen redet, von denen etliche schwer zu verstehen sind, welche die Unwissenden und Unbefestigten verdrehen, wie auch die übrigen Schriften, zu ihrem eigenen Verderben» (2.Petr 3,15-16). Laut diesen Worten war sogar für Petrus einiges schwer zu verstehen. «... wenn er in denselben von diesen Dingen redet...» bezieht sich auf biblische Prophetie, denn Kapitel 3 des zweiten Petrusbriefs ist prophetisch ausgerichtet. Petrus gebraucht starke Ausdrücke wie «Unwissende» (Ignoranten) und «Unbefestigte». Das wollen wir doch bestimmt nicht sein! Denn es heisst ja: «Die Furcht des Herrn ist der Weisheit Anfang» (Ps 111,10). Darüber hinaus stehen Kinder Gottes auf dem Felsen, der Jesus darstellt, sicher und fest. Biblische Prophetie ist wie ein Puzzle: Man benötigt offene Augen, die nur Gott schenken kann, um die zusammengehörenden Teile zu erkennen. (vgl. Kol 1:26) Mit viel Fleiss und Ausdauer setzt man die vielen einzelnen Teile zusammen, kommt ans Ziel und überschaut das gesamte Bild. Unser Herr selbst zeigte das den Emmaus-Jüngern und dann der gesamten Schar, indem Er aus der ganzen Bibel die messianischen Prophetien beleuchtete, die von Seinem ersten Kommen, Seinem Leiden und Tod handeln (vgl. Lk 24,27.44-46). Allerdings müssen wir die biblisch-prophetischen Aussagen ohne Vorurteile und Textvergewaltigungen einordnen. Es geht nicht an, Unangenehmes oder das, «was nicht sein kann und darf», einfach zu vergeistigen oder als unecht zu disqualifizieren. Gott liess all die prophetischen Bücher oder Kapitel gewiss nicht schreiben, um Seinem Wort mehr Volumen und ein «besseres» Aussehen zu geben! Insgesamt sind 28 % der Bibel prophetische Aussagen. Deshalb ist das Studium des prophetischen Wortes so wichtig. Ist die biblische Prophetie zu verwirrend? Denken wir doch an vergangene Erfahrungen: die erste Fahrstunde, der erste Computerkurs, die erste Digitalkamera usw. Heute lachen wir darüber. Der Mensch kann ohne Weiteres dazulernen - auch beim prophetischen Wort -, wenn er mutig voranschreitet!
Uns zur Warnung.
Zwei Beispiele sollen uns verdeutlichen, was passieren kann, wenn das prophetische Wort missachtet wird: - Nazideutschland ging unter. Warum? Das prophetische Wort wurde uminterpretiert oder unbeachtet in die Ecke gestellt. In Hiob 38,15 steht geschrieben: «Und den Gesetzlosen wird ihr Licht entzogen, und der erhobene Arm wird zerbrochen.» Die «reinrassigen» Arier wurden an die Stelle des «minderwertigen» Israels gesetzt. Der erhobene Heil-Hitler-Arm wurde tatsächlich zerbrochen. Der stolze Adler versank im Staub der Ruinen. Die letzten Stunden im Führerbunker in Berlin waren ein Vorgeschmack der Hölle. Die Kirche hatte die Verheissungen an Israel jahrhundertelang vergeistigt und auf sich selbst bezogen: Der Segen war für die Kirche und der Fluch für die Juden, die «Christusmörder». Damit wurde der Antisemitismus gerechtfertigt. Es entstand eine regelrechte Theologie des Judenhasses. Ist es denn so schwer, aus der Geschichte zu lernen? Immerhin hat sich durch den Untergang des Dritten Reiches die Gerichtswarnung Gottes aus Sacharja 2,12 erfüllt: «... denn wer euch (die Juden) antastet, tastet meinen (Gottes) Augapfel an.» - Prophetische Ignoranz trifft auch die Anhänger Mohammeds (Islam). Durch das Umleiten und die Arabisierung der Verheissungen sind sie ebenfalls unter die Räder gekommen. Während der von Jesus selbst angekündigten nationalen Schwächung Israels (vgl. Lk 21,24) wurde plötzlich behauptet, Ismael sei der Sohn der Verheissung und Allah nun der Allmächtige anstelle des jüdischen JHWH (Jahwe). Doch Gottes Wort erfüllt sich: «Hört das Wort des Herrn, ihr Nationen, und meldet es auf den fernen Inseln und sagt: Der Israel zerstreut hat, wird es wieder sammeln und wird es hüten wie ein Hirte seine Herde!» (Jer 31,10). Trotz allen Tobens und Mordens der Feinde feierte Israel im Mai 2008 seinen 60. Geburtstag! Beide Beispiele sind sich in ihrer Zielsetzung ähnlich: Sie versuchen, ein globales Friedensreich zu etablieren und gleichzeitig das biblische Friedensreich, das Tausendjährige Reich, zu imitieren! Im Dritten Reich wurde das ungeschminkt und direkt verkündet: das «Heilige Römische Reich Deutscher Nation von Tausend Jahren». Der Islam kennt ebenfalls nur zwei Territorien: «Dar al-Islam» (Haus des Friedens = Gebiete unter muslimischer Herrschaft) und «Dar al-Harb» (Haus des Krieges = übrige, «feindliche» Gebiete auf der ganzen Welt, die mittels des Heiligen Krieges noch einzunehmen sind). Unkenntnis betreffend biblische Prophetie kann schwerwiegende Folgen haben. Sowohl der Nationalsozialismus als auch der Islam wurden von den Ereignissen überrollt, denn Gott hat Seine Ankündigungen verwirklicht!
Verheissung: mehr Verständnis.
In Daniel 12,4 entdecken wir eine wichtige Verheissung: «Und du, Daniel, halte die Worte geheim und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes! Viele werden suchend umherstreifen, und die Erkenntnis wird sich mehren.» Immer besser werden wir prophetische Zusammenhänge und Erfüllungen erkennen -so wird es hier verheissen! In gewisser Hinsicht laufen wir sogar vielen, sich regelrecht überschlagenden Entwicklungen hinterher. So gab es zum Beispiel noch nie die Möglichkeiten zur totalen Kontrolle wie heute. In Offenbarung 13,16-17 lesen wir vom «Big Brother »-Szenario als realem Geschehen. Weltweit werden die Menschen buchstäblich markiert werden. 1) Wer sich dem Antichristen nicht beugt, wird verfolgt bzw. getötet werden. Die Überwachungstechnologien werden immer besser (Kameras, Computer, Satelliten, GPS), schneller, kleiner und raffinierter. Die biometrischen Identifikationsmöglichkeiten werden wegen der Terrorgefahr mit Hochdruck vorangetrieben. In diesem Sinn arbeiten Bin Laden & Co. direkt in die Arme des Antichristen. Nachfolgend ein interessanter Zeitungsbericht: «USA machen Jagd auf Emotionen. Roboter überprüfen Fluggäste auf verdächtige Stimmungen. In fünf Jahren soll die Technik praxisreif sein. ... Ab 2012 sollen Reisende an allen Grenzübergängen auf verräterische Emotionen hin überprüft werden: ein Frühwarnsystem vor Verbrechern, die ihre Tat noch vor sich haben. Zentraler Bestandteil... ist ein Roboter- er soll als vollautomatischer Grenzübergangshelfer Blutdruck, Puls, Perspirationsrate, Bewegungen und Gesichtsausdruck eines jeden Reisenden erfassen. Was verräterisch ist, wird gemeldet. ... Auch wenn ein Mensch dank seiner 43 Gesichtsmuskeln in der Lage ist, über 10 000 unterschiedliche Gesichtsausdrücke zu generieren, lassen sich diese den sieben Basisemotionen Fröhlichkeit, Wut, Ekel, Furcht, Verachtung, Trauer und Überraschung zuordnen. Die Schemata der emotionalen Mimik werden in allen Kulturkreisen in gleicher Weise interpretiert und bilden das Fundament der Mimik-Fahndung. ... Aus der Ferne sollen Laser und Mikrowellen den Körper nach versteckten Gegenständen abtasten. Ferngesteuerte Sensoren registrieren Puls, Temperatur, Blutdruck und mehr. Ein Computer speichert Mikroexpressionen und übrige Daten, eine (intelligente) Software soll dann Touristen von Verbrechern unterscheiden ...» 2) Das kommende antichristliche Weltreich, berühmt-berüchtigt durch die Zahl 666, ist eine Imitation, eine Vorwegnahme des sich unmittelbar daran anschliessenden echten Friedensreiches mit Jesus als König und Zion als Zentrum. Was menschliche Imitationsversuche betrifft, mündeten die verschiedenen Experimente stets in Totalitarismus bzw. Gewaltherrschaft. Das erlebten die Christen im alten Römischen Reich, im Dritten Reich, unter dem Kommunismus und unter dem Islam. Auch die Menschen, die während der Apokalypse - einer Zeit der totalen Kontrolle mittels des Malzeichens - noch zum Glauben an Jesus Christus kommen, werden aufs Schrecklichste verfolgt werden, weil sie weder das Tier noch dessen Bild anbeten werden. Dieses globale Reich wird im Buch Daniel als der letzte Versuch des Menschen eingestuft, Frieden und Wohlstand ohne Gott zu erreichen. In Daniel 2,34-35 zertrümmert ein heranfliegender Stein mit überirdischer Wucht die Statue, die vier grosse Weltreiche darstellt. Dasjenige, das durch die Beine und Füsse dargestellt wird, hat auch den «Gesalbten» ausgerottet und das Heiligtum (den Tempel) in Jerusalem zerstört - das römische Weltreich. Aber es ist wieder vorhanden, wenn der Herr aller Herren dem menschlichen Treiben ein Ende setzt, denn der Stein (Jesus als König aller Könige) trifft und zerstört die Statue von den Füssen an! Weiter lesen wir: «Er sprach so: Das vierte Tier bedeutet: Ein viertes Königreich wird auf Erden sein, das von allen anderen Königreichen verschieden sein wird. Es wird die ganze Erde auffressen und sie zertreten und sie zermalmen» (Dan 7,23). Unter dem Titel «Triumph der Freiheit - grenzenloses Europa von Schweden bis Sizilien und von Portugal bis zum Baltikum!» bekommen wir einen kleinen Vorgeschmack. Seit sich Europa erhebt, globalisiert sich die Welt. Das ist ein notwendiger Nebeneffekt. Wenn der Weltherrscher aus dem vierten, wiederhergestellten Reich die ganze Welt regieren will, braucht er eine kontrollierbare Weltgemeinschaft. Und genau das erfüllt sich vor unseren Augen! Auch die aktuelle Debatte zur Klimaerwärmung wird zu einer regelrechten Hysterie aufgebauscht; man spricht von einer «Feuertaufe für die im Entstehen begriffene Weltgesellschaft». Alle müssen am gleichen Strick ziehen, damit unser Planet Erde überlebt: Europäer, Amerikaner, Russen und Chinesen. Kritiker und Zweifler werden mundtot und lächerlich gemacht und es sind tendenziöse Behauptungen hörbar wie: «Kein seriöser Wissenschaftler zweifelt mehr daran, dass die globale Erwärmung durch Menschen verursacht wird!» Interessanterweise konnte man vor Kurzem wieder etwas ganz anderes lesen: Forscher hätten einen natürlichen Einfluss auf das Arktis-Tauwetter gefunden.
Die «unmögliche» Rückkehr Israels - der Beginn des göttlichen Countdowns.
Als unter den Omaijaden von 688 bis 691 der Felsendom und 715 die Al-Aksa-Moschee auf dem Jerusalemer Tempelberg errichtet wurden, ging es um Macht und Prestige. Niemand mass damals Jerusalem einen heilsgeschichtlichen Wert zu. Offiziell bezeichnete Mohammed ibn al-Hanafiya (638-700), ein naher Verwandter des Propheten Mohammed, die Omaijaden als «verdammte Syrer», die so tun, «als ob Allah seinen Fuss auf den Felsen in Jerusalem setzte, obwohl nur eine Person jemals den Felsen betrat, nämlich Abraham.» 3) Erst nachdem Ostjerusalem 1967 von Israel erobert worden war (Sechstagekrieg), machten die selbst ernannten «Palästinenser» daraus das Kernstück ihres politischen und religiösen Programms. Arabische Politiker und Geistliche gehen sogar so weit, jegliche jüdische Beziehung zum Tempelberg infrage zu stellen und zu behaupten, dass kein Stein in der Klagemauer irgendetwas damit zu tun hätte. So hört man Sätze wie: «Der Tempel stand vielleicht in Nablus oder Bethlehem!» Irgendwie hat man den Eindruck, dass da gewisse Leute nicht mehr normal reagieren. Und genau das offenbart uns das prophetische Wort: «Siehe, ich mache Jerusalem zu einer Taumelschale für alle Völker ringsum ...» (Sach 12,2). Böse antisemitische Zungen gifteten schon vor 1948: «Nie werden die Juden als anständige Bauern mit der Hacke auf dem Feld arbeiten!» Und heute? Israelische Spezialisten lehren zum Beispiel Afrikaner und Brasilianer, wie man einfach und effektiv eine künstliche Bewässerung einrichtet. Oder sie züchten neuartige Früchte. Weiter wurde behauptet: «Nie werdet ihr eine eigene Sprache sprechen, und schon gar nicht hebräisch!» Doch obwohl die Juden aus aller Herren Länder nach Israel reisten, ist heute die gemeinsame offizielle Sprache in Israel Iwrith, das moderne Hebräisch! Und die Feinde geiferten: «Nie werdet ihr ins gelobte Land zurückkehren!» Trotzdem ist Israel wieder da - weil es da sein muss und ein wichtiger Bestandteil in Gottes prophetischem Puzzle ist. Theodor Herzl, der Urvater des modernen Staates Israel, war kein religiöser Jude und es ist interessant, wie der Blick von Madagaskar, Uganda und anderen Ländern als mögliche Heimstätten weggelenkt wurde und es plötzlich hiess: «Vergesse ich deiner, Jerusalem, so verdorre meine Rechte!» (Ps 137,5). Ja, es stösst manchem Christen sauer auf, wenn man andauernd von Israel redet. Schnell bläst man ins Horn der Massen und verurteilt Israel, ähnlich wie es die UNO und die weltlichen Medien konstant in regelrechter Sündenbock-Mentalität wiederholen. Doch wir haben die biblische Prophetie und Paulus warnt uns Christen davor, verächtlich auf Israel niederzublicken. Wer heute Israel als angekündigtes Endzeitzeichen verneint und das Tausendjährige Friedensreich mit Sitz in Zion als Illusion verlacht, steht ebenfalls in der Gefahr, von den Ereignissen überrollt zu werden. Das Nein zu den Juden als auserwähltes Volk, die Verneinung von deren Anspruch auf das Land Israel und das Für-null-und-nichtig-Erklären von Gottes Verheissungen führt geradewegs nach Harmagedon (ist sozusagen die «Roadmap to Harmagedon»). Römer 11,25-26 zeigt uns Gottes heilsgeschichtlichen Plan: Erst nach Abschluss des Gemeindezeitalters beginnt die geistliche Wiederherstellung Israels, die dann am Ende der grossen Trübsal in der kollektiven Errettung des «jüdischen Überrestes» gipfelt. Dieselbe Voraussage finden wir auch in Daniel 12,1. Wie faszinierend ist doch die Bibel! Wir sollten gut aufpassen und nicht oberflächlich über viele wichtige Bibelstellen hinweglesen.
Massenvernichtungswaffen.
Die Gefahr der totalen Selbstzerstörung der Menschheit war früher undenkbar. Schon in der Bibel steht: «Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden ...»(Mt 24,22). Erst heute, im Blick auf die Massenvernichtungswaffen, verstehen wir diese Aussage. Sie bedeutet: Wenn Gott nicht eingreift, zerstört sich die Menschheit am Ende selber. Gott wird die gegen Israel zusammengezogenen Streitmächte richten, indem er sie sich gegenseitig bekämpfen lässt (vgl. Sach 14,13). Dabei kündigt der Ausdruck «jeder gegen seinen Nächsten die Hand erheben wird» im Hinblick auf das weltweite moderne Waffenarsenal Schreckliches an! Und Gott wird «alle Rosse der Völker mit Blindheit plagen» (Sach 12,4). Das bedeutet wohl nichts anderes, als dass die ganze computergestützte Kommunikation abstürzen wird und alle Truppen und mobilen Kampfgeräte wie Panzer, Düsenjäger und Raketen orientierungslos dastehen oder herumfliegen werden.
Ein Heer von 200 Millionen Soldaten.
Durch das Austrocknen des Euphrats wird den«Königen vom Aufgang der Sonne» bzw. einem asiatischen Kriegsheer mit «zweimal zehntausend mal zehntausend» Soldaten der Weg gebahnt (vgl. Offb 9,16; 16,12). Eine solch gigantische Streitmacht aufzustellen, hielt man früher für unmöglich und unvorstellbar. Doch heute hat allein China über eine Milliarde Einwohner.
Das Zeichen Sodoms als öffentlicher Karneval.
Jesus zeigt Parallelen zwischen der Zeit Lots und der unmittelbaren Endzeit auf: «Ebenso auch, wie es geschah in den Tagen Lots ... Ebenso wird es an dem Tag sein, da der Sohn des Menschen geoffenbart wird» (Lk 17,28.30). Das Zeichen Sodoms wird heute öffentlich und immer zügelloser zur Schau gestellt, genauso wie das Jesaja besorgt erwähnt: «Und von ihrer Sünde sprechen sie offen wie Sodom, sie verschweigen sie nicht...» (Jes 3,9). Auf Englisch heissen Schwulenumzüge «gay parades» und in einigen englischen Bibelübersetzungen wird Jesaja 3,9 so wiedergegeben:«They parade their sin ...» Sie machen aus ihrer Sünde eine Parade, einen öffentlichen Karneval.
Von der Wahrheit weg zu den Fabeln.
In 2.Timotheus 4,4 lesen wir: «... und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren.» Der hier gebrauchte griechische Ausdruck «mythos» will andeuten, dass man von etwas Falschem, Verlogenem, Erfundenem verführt wird. In diesem Sinn ist zum Beispiel die Evolutionstheorie ein Mythos, weil sie eine in Wirklichkeit gottlose Weltanschauung als logisch und wissenschaftlich tarnt. Statt an der göttlichen Abstammung festzuhalten, veranstalten wir mit der Evolutionslehre im wahrsten Sinne des Wortes ein «Affentheater». Dabei müssen wir allein angesichts der DNA-Informationen in den Zellkernen von einem genialen Programmierer ausgehen. Es gleicht schon intellektuellem Selbstmord und zeugt von einem gewaltigen «Glauben», dass man sich immer noch stur an blinde, zufällige, unpersönliche und planlose Kräfte klammert. Nachfolgend ein weiteres vielsagendes Beispiel: «Fabelhaftes» Feng-Shui. - Der Wasserwärmer ging kaputt, die Autobatterie gab ihren Geist auf und die Waschmaschine schäumte plötzlich. Irrtümlich wollte auch noch das Steueramt nachträglich 24 000 Dollar eintreiben. Aus Selbstliebe ruft man dann einen Feng-Shui-Meister, so wie das jedermann in Hong Kong auch machen würde. ... Zuerst wurde mit dem Geomantie-Kompass (Geo = Erde; Manteia = Wahrsagerei) die Ausrichtung unseres Gebäudes festgelegt. Dann wurde jeder Wohnabschnitt mithilfe altertümlicher logarithmischer Formeln in neun Quadrate aufgeteilt. Zahlreiche Faktoren wurden dabei einbezogen, zum Beispiel die Geburtsdaten von mir und meinem Mann. So konnte festgestellt werden, ob wir eine geeignete Ausrichtung haben und wie die schädlichen Effekte der unheilvollsten Quellen eingedämmt werden könnten. ... Um die schlechten Vibrationen im Wohnzimmer abzufangen, schlug uns der Meister Sung das Aufstellen eines Aquariums vor (mit sechs schwarzen und einem roten Fisch oder einem Karpfen). Die Lösung dafür, die positive Energie an einem bestimmten «empfindlichen» Fenster nicht entweichen zu lassen, seien drei Blumentöpfe mit immergrünen Pflanzen auf der Fensterbank. Zudem fand der Meister heraus, dass unser Kochherd an einem «Schwachpunkt des Hauses» montiert war. Er empfahl uns deshalb, einen trockenen Kürbis darüber aufzuhängen, um die negative Energie abzufangen.» 4) Was der Mensch nicht alles glaubt, wenn er Gott und Jesus nicht vertrauen will. Ist das nicht tragisch? Es scheint, dass viele Menschen betrogen werden wollen. Übrigens berechnete der «Meister» runde 5 Dollar pro Quadratmeter für diese spirituelle «Reinigung». Dazu ein Zitat des berühmten brasilianischen Arztes Drauzio Varella: «Heutzutage wertet man die jahrtausendealte chinesische Medizin lobend auf und deutet auf die sympathischen alten Mönche. Aber weiss man denn auch, wie hoch die allgemeine Lebenserwartung eines Chinesen am Anfang des 19. Jahrhunderts war? Ganze 30 Jahre!» Die Erfüllung biblischer Prophetie bringt uns zum Staunen. Deshalb ist es wichtig, dass wir das prophetische Wort studieren und dazu auch Bücher von anerkannten Autoren gebrauchen. Es geht nicht nur darum, die Tagesthemen in den Medien zu verfolgen, sondern mit der Bibel unsere Zeit zu verstehen, damit wir nicht von den Ereignissen überrollt werden. Die prophezeiten Bedrohungen und Katastrophen sind Gottes Einladung an uns, zu Ihm zu kommen. In Lukas 21,11 offenbart Jesus: «Und es werden grosse Erdbeben sein und an verschiedenen Orten Hungersnöte und Seuchen; auch Schrecknisse und grosse Zeichen vom Himmel wird es geben.» «Schrecknisse» heisst im neutes-tamentlichen Griechisch «phobetron». Davon leitet sich der Begriff «Phobie» ab. Denken wir an den 11. September 2001: Die ganze Welt erstarrte beim Anblick der einstürzenden Hochhäuser. Das Wort «phobetron» beinhaltet «vor Angst weglaufen» wegen «verbreiteten Schreckens» (Terror). Allerdings gebraucht Jesus das Wort in der Mehrzahlform. Es wird also noch einiges auf uns zukommen. Indes, Jesus ist unser guter Hirte. Gott hat eine spezielle Absicht. Er will, dass wir mutig aufstehen und Ihn vor der Welt bekennen (vgl. Lk 21,13)!«
Deshalb ist es wichtig, dass wir das prophetische Wort studieren
1) Einpflanzen eines Chips wie es schon bei Tieren praktiziert wird.
2) Berliner Morgenpost, 13.8.2007
3) Diese Quelle (eine Internetseite)ist zur Zeit nicht mehr abrufbar.
4) übersetzter Auszug aus der brasilianischen Ausgabe von Readers Digest, 01/1997

